In unserer Serie "Geister-Schocker" erscheint
monatlich ein Horror-Roman in hochwertigem Paperbackformat mit jeweils ca. 100
Seiten. In dieser Reihe erscheinen sowohl Nachdrucke von gesuchten und seltenen
Kult-Klassikern, als auch Deutsche Erstveröffentlichungen.
Spannung und Gänsehaut garantiert
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90: Im Todesreich der Gorgalen
Burt Walton betrachtete nun die Gestalt auf der Liege genauer, und auch er konnte einen Aufschrei nicht unterdrücken. Dort lag kein Leichnam, sondern ein
grässlich verdrehtes, zusammengeschrumpftes, schwärzliches Bündel mit gebleckten Zähnen und leeren Augenhöhlen. Erschauernd trat Burt Walton näher.
Schwarze Haut umspannte die Knochen wie Leder. Die Leiche der jungen Mulattin hatte kein Blut und kein Fleisch mehr. Sie war zu einem grässlichen mumifizierten
Etwas geworden, das Jahrtausende alt zu sein schien. Der Dämon hatte alle Grundstoffe des Lebens herausgesogen.
Paperback, ca. 100 Seiten. Erscheint Juli 2010. |
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91. Die Blutdrachen
Hand in Hand gingen Pablo Costa und Pilar Arrabal den Weg an den Steilklippen entlang. Schroff fielen die Klippen ab, hinunter ins Meer, und düster glühte der
Himmel im Abendrot. Die Hügel warfen lange Schatten, und auf einem weiter zurückliegenden Bergzug reckte sich eine Bergruine gen Himmel. Sie wirkte dunkel und
drohend. In diesem Moment ertönte das Krächzen. Flügel rauschten, und ein gespenstisches Wesen flog über den beiden jungen Leuten. Zu Tode erschrocken starrte
Pablo zu den Flugdrachen hinauf. Zwölf Stück waren es, magere Kreaturen mit zäher Lederhaut, Klauen und langen Schnäbeln. Die Spannweite ihrer
Hauptflügelschwingen betrug gut zwei Meter. Krächzend kreisten sie über Pablo und Pilar. "Nein!" schrie das Mädchen und reckte abwehrend die Hände hoch.
Paperback, ca. 100 Seiten. Erscheint August 2010. |
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88: Vampire in New Orleans
Helen zwängte sich in die Fensternische. Ein durchbrochenes Gitter versperrte sie. Nicht einmal eine Katze konnte sich durch das Gitter hinauszwängen. Blanche
war jedoch weg. Helen trat an das durchbrochene Metallgitter mit ornamentierten Aussparungen und schaute hinaus. Sie sah eine riesige Fledermaus im bleichen
Mondlicht davonflattern. Mit rotglühenden Augen schaute diese sie an. Ein schriller Schrei tönte, dann war die Fledermaus in der Nacht verschwunden ...
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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89. Der Frauenhexer
Von der nahen Stadt her schlug die Kirchturmuhr. Zwölf Mal. Geisterhaft hallten die Schläge durch das Tal, über die alten Gemäuer der Burg und das Gebäude am
Waldrand. Mitternacht. Es war Vollmond. Sein bleiches Licht tauchte die Landschaft in silbrige Helligkeit. Doch in dem alten Gebäude und in den Gewölben darunter
war es finster. Nur in einem der Räume brannte Licht. Eine starke Batterieleuchte stand auf einem Mauervorsprung, unter dem ein Mann mit einer Taschenlampe
stand. Zwei Männer mit Spitzhacken bearbeiteten eine alte, feuchte brüchige Mauer.
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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86: Der Götze vom anderen Stern
In der Nähe der amerikanischen Kleinstadt Storeyville stürzt ein riesiger Meteroit ab. Kein gewöhnlicher Absturz, denn mit ihm kommt das unsagbar Böse auf die
Erde. Erst 41 Jahre später soll sein schreckliches Geheimnis gelüftet werden - als Rick McCourtney zusammen mit seiner schwangeren Frau Sandra in die Stadt
seiner Geburt zurückkehrt ...
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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87. Josephas Henker
Der Amerikaner Paul Warringer und seine Frau Josepha sind auf Hochzeitsreise im Land von Pauls Vorfahren - Deutschland. Das junge Paar ahnt nicht, dass ihre
fröhliche, ungezwungene Reise bis ins kleinste geplant wurde - von einer alten Macht aus uralten Zeiten, die Paul in den Tod treiben will ...
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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84: Verlies der blutigen Träume
Vier Männer fesseln Sandra Blake an den Pfahl, um den eine Schar Eingeborener herumtanzte. Plötzlich teilte sich diese Mauer aus Menschen, und eine alte Frau,
so hässlich, wie Sandra sie noch nie gesehen hatte, trat in den Kreis. Die Alte näherte sich dem Pfahl. Nun konnte Sandra auch erkennen, was sie in der Hand
hielt. Es war eine Puppe aus Lehm. Die Alte streckte ihre Knochenhand vor und riß Sandra ein Haar aus. Dieses wickelte sie um den Hals der Puppe.
Dabei murmelte sie halblaut fremdartige Beschwörungsformeln. Schließlich griff sie in eine Tasche ihres weiten Gewandes und zog eine lange silberne Nadel
hervor. Ihre Augen glänzten triumphierend. Die Alte reckte die Puppe hoch. In der anderen Hand hielt sie die Silbernadel. Die Spitze zielte genau auf das
Herz der Puppe ...
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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85. Der Satan führt Regie
Die Dämmerung war eben der Nacht gewichen. Aus der Bucht leuchteten die Lichter von Los Angeles herauf zum kleinen Friedhof. Es gab nicht viele Gräber hier,
und keines war jemals gepflegt worden. Überall wucherte Unkraut auf den Hügeln. Ein Teil der Grabsteine lag umgestürzt auf der Seite. Verwittert waren die
Lettern auf den von Wind und Wetter zerfressenen, grobgehauenen Blöcken. Wolkenfetzen jagten über den Himmel, ballten sich zu dämonischen Fabelwesen und
zerfaserten wieder im Sturm. Kein guter Ort, dieser vergessene, abgelegene Gefängnisfriedhof, unter dem die Leichen von hingerichteten Mördern modernd den
Tag des Jüngsten Gerichts erwarteten. Doch einer von ihnen wartete nicht länger. Die Erde auf einem der Grabhügel begann plötzlich sich zu heben. Die Grasnarbe
brach, und eine fahle Hand kam zum Vorschein, die Finger zu Klauen gekrümmt. Finger, die schon gemordet hatten und wieder morden würden ...
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82: Marionetten des Satans
Ihr eigener Wille ist beherrscht von den Dämonen des Bösen. Schreckliches tun sie, doch sie wissen es nicht. Sie hängen an unsichtbaren Schnüren und können
sich nicht davon befreien...
Paperback, ca. 100 Seiten. LIEFERBAR. |
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83. Die Voodoo-Königin
Larry Landon befindet sich auf einer Reise durch Frankreich. Er soll für den Hotelkonzern seins Vaters alte Schlösser ausfindig machen, die vielleicht zu
Touristenattraktionen umgebaut werden können. Bei der Suche nach geeigneten Objekten trifft er mit Yvonne Ysancourt zusammen, die ihn auf das Schloß ihrer
Familie einlädt. Larry soll es sich einmal anschauen, ob es für die Pläne der Firma seines Vaters in Frage kommt. Doch was ihn dort erwartet, hatte er in seinen
schlimmsten Alpträumen noch nicht erlebt, denn auf dem Schloß lastet ein Fluch ...
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80: Manitous Fluch
Der weiße Mann hatte den Indianern ihr Land genommen, in blutigen Schlachten entrissen. Heute leben die Redmen in armseligen Reservaten, ihrer Kultur und ihres
Stolzes beraubt. Und doch - es gibt Krieger, die sich gegen ihr Schicksal auflehnen. Satanta, der Medizinmann der Teton-Sioux, ist einer dieser Krieger. Um den
weißen Mann zu vernichten, verbündet er sich mit dem Bösen. Sein Ziel ist es, die toten Kämpfer der Indianerkriege wieder ins Leben zu rufen. Zu diesem Zweck
erweckt er das Grauen aus jahrtausendaltem Schlaf - den Donnervogel ...
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81. In der Gewalt der Käfermenschen
Zwei große grüne Facettenaugen starrten Benji Bowman an. Das Horrorwesen, das bestimmt zwei Meter groß war, hatte Kieferzangen an beiden Seiten des Kopfes. Über
den Augen wuchsen zwei Fühlerpaare, die sich ständig bewegten. Benjis Verstand schüttelte de Schockwirkung ab und er wollte die Tür schließen und verriegeln. Doch
er konnte die Tür nicht schließen, denn das Ungeheuer stieß mit einer ruckartigen Bewegung eine Stange in den Türspalt. Mit vibrierenden Fühlern stieß das Monster
die Tür vollständig auf und seine Kieferzangen am Kopf öffneten und schlossen sich wieder und bohrten sich in seine Schulter ....
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78: Satans Super Hit
Grelle Lichtreflexe tanzten in einem bizarren Muster über die kahlen Wände der Punker-Disco. Sie rissen die verschwitzten Gesichter der jungen Leute aus dem
Dunkel, die sich hier versammelt hatten, um ihr Idol Nick Reventlow von der Punk-Band Satans`s Companions zu huldigen. Noch stand der Star nicht auf der Bühne,
noch lief das Vorprogramm. Nick war die Ruhe selbst. Keine Anzeichen von Lampenfieber. Er wusste, dass auch dieser Auftritt ein Riesenerfolg würde, denn ihm
stand einer der mächtigsten Mäzene zur Seite: der Satan selbst!
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79. Das lebende Portrait
Wie das Bild in seinen Besitz gelangen konnte, weiß der Marcchese De Simone nicht zu erklären. Nur eines ist gewiß - er kann sich nicht davon befreien.
Ein Maler, Massimo Bunavo, dessen Name der Marcchese noch nie gehört hat, vermachte ihm dieses Bild testamentarisch. Eine Aura des Bösen umgibt das Gemälde.
Schreckliche Dinge geschehen im Hause der De Simones, bis man begreift, dass ein Fluch auf dem Kunstwerk liegt - ein Fluch, dem sich niemand entziehen
kann ...
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76: Die Knochenreiter
John küsste Diane. Ihre Lippen schmeckten etwas salzig vom Meerwasser, ihr Mund war warm und frisch.
Die beiden jungen Leute sahen nicht, dass sich zwischen den Palmen etwas bewegte. Eine schreckliche Gestalt
war es, ein Skelettreiter mit schwarzer Kapuze und schwarzem Umhang auf einem Pferdegerippe. Aus leeren
Augenhöhlen, in denen es geisterhaft glühte, beobachtete er das junge Paar. Fünfzig Meter waren Diane und
John von ihm entfernt, fünfzig Meter trennten ihr Glück vom Tod und Schrecken ...
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77. Der Satansorden von Chalderon
Luisa Giglione sah im Schein der Lampe, wie eine mumifizierte, verdorrte Hand durch einen breiten Spalt in der
wuchtigen verwitterten Tür griff und den Riegelbalken hochhob. Sprachlos vor Schrecken sah sie die Tür
aufschwingen, hörte das Knarren der rostigen Angeln. Ein Zug grässlicher Gestalten kam herein, sieben an der
Zahl, in vermoderten schwarzen Kapuzenkutten gehüllt, aus deren weiten Ärmeln klauenartige schwarze Hände
ragten. Luisa sah die grausigen Gesichter, augenlos, verwittert, schwärzlich vermodert, und sie schrie,
schrie wie von Sinnen, während ihr Verstand sich weigerte, das Gesehene zu glauben...
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74: Fahrstuhl ins Jenseits
Stellen Sie sich vor, Sie betreten den Lift eines modernen Hotels der Nobelklasse. Stellen Sie sich vor, der Aufzug
trägt Sie nach unten - weiter, immer weiter, obwohl Sie die Hotelhalle längst erreicht haben müssten. Und stellen
Sie sich vor, die Türen öffnen sich, und Sie befinden sich in einer Welt, die aus Ihren schlimmsten Alpträumen
entstanden scheint. In dieser Welt, in der der tausendfache Schrecken regiert. Und ehe Sie noch die Situation
begriffen haben, schließen sich die Türen hinter Ihnen, fährt der Lift wieder ab, um ein neues Opfer zu holen.
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75. Blumen des Todes
Joao Corda war Orchideensammler. Liebhaber dieser tropischen Blüten auf der ganzen Welt kannten seinen Namen.
Immer wenn er von einer seiner Expeditionen am Amazonas zurückkam, konnte man sicher sein, dass er wieder
einige besonderes seltene und prächtige Exemplare mitbrachte. So auch jetzt. Doch dieses mal hat er einen
geradezu unbezahlbaren Schatz gefunden - die Orchideenkönigin. Sie übertraf alles, was er bisher gefunden
hat. Sie wurde sogar von den Indios verehrt wie eine Göttin des Dschungels. Doch wehe dem, der sie pflückte.
Ein Fluch lastet auf ihr, Vermächtnis eines uralten Erbes, das nicht von dieser Welt stammte. Joao Corda
sollte es schon bald am eigenen Leib zu spüren bekommen ..
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72: Stadt des Grauens
Auf dem Steinblock lag Dinah Maddox. Ihr Oberkörper war entblößt, und ihre Brust war eine blutige Wunde. Das
Herz war von einer Messerklinge durchbohrt worden. Immer noch strömte Blut aus der Wunde. Es floß auf den
Altar und sickerte in die Blutrinnen, die in den Steinblock gehauen waren. Fassungslos starrte Maddox auf
den Körper seiner toten Frau. Ihr Gesicht war zu einer grauenvollen Grimasse verzerrt. Was mochte sie
zuletzt gesehen haben, ehe der Tod sie ereilte? Und wer hatte ihr die Klinge in die Brut gebohrt?
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73. Baronesse Samedi
Die Frau war uralt und ungeheuer hässlich. Tiefe Runzeln kerbten ihr Gesicht. Die wulstigen Lippen waren grau
und trocken, die schwarzen, bösen Augen lagen tief in den Höhlen. Graues Haar wuchs auf dem
totenschädelartigen Kopf. Eine schwarze Robe bekleidete die dürre Gestalt. Aus den Ärmeln dieser Robe ragten
wie Klauen wirkende Hände. Beschwörend hob sie die Hände. "Baron Samedi! Deine getreue Dienerin Jubilee Murat
ruft dich, Herr der Gräber! Maitre Cimetiere, geruhe zu erscheinen! Bei dem vergossenen Blut, beim Feuer und
bei den Gebeinen der Toten, bei den klagenden Seelen der todlosen Zombies: Komm, komm zu mir, Baron Samedi
und hilf mir meine Rache zu erfüllen!" Urplötzlich krachte ein Donnerschlag, ließ die Erde beben. Von einem
Augenblick zum anderen war er erschienen. Baron Samedi ...
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70: Der Satansknecht
Ich bin eine Kreatur, wie es noch keine gab auf dieser Erde. Ich bin neugeboren, und trotzdem habe ich die
Erfahrungen und das Wissen eines beinahe sechzigjährigen Mannes, den ich verachte. Er ist schwach, ein Trottel.
Ich aber bin stark, ich bin etwas ganz Neues. Meine Fähigkeiten sind übernatürlich und ich will, zumindest in
begrenztem Rahmen, die Verhältnisse herstellen, die auf der Erde eigentlich herrschen sollten. Das Böse, das
ich verkörpere, soll siegen. Ich will sie hervorrufen, die wahre Natur des Menschen. Ich will diesen blassrosa
Schafshirnen endlich eine Ahnung davon geben, was sie sein können. Schrecken, Horror und Gewalt will ich
erzeugen. Die Saat des Bösen soll üppig aufgehen hier in Manaxet, dieser Kleinstadt in der Nähe von Boston,
nicht allzu weit von der Küste entfernt ...
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71. Die Unheimlichen
Nicole Blavette erwachte aus tiefer Ohnmacht. Sie spürte heftiges Wür-gen in der Kehle und öffnete stöhnend
die schweren Lider. Krampfhaft zwang sie sich, die Augen offen zu halten. Die junge Frau empfand schneidende
Kälte. Fröstelnd wollte sie sich aufrichten, doch starke Fes-seln hinderten sie. Ein grinsendes, runzeliges
Frauengesicht tauchte über ihr auf. In diesem Moment begann Nicole Blavette zu schreien. Die Er-innerung an
die letzten Minuten vor ihrer Ohnmacht kam zurück. Drei vermummte Gestalten hatten ihr aufgelauert und sie
betäubt, als sie auf dem Weg nach Hause war. Nicole hörte auf zu schreien. Sie ahnte das Unheil, das auf sie
wartete. "Lasst mich gehen!" schrie sie vor Angst. Ei-ne Frau schlug ihr ins Gesicht. Heftiger Schmerz
durchzuckte sie. Mono-tones. Gemurmel drang an Nicoles Ohr. Die Teuflischen standen im Dreieck um sie herum.
Feuer beleuchtete die Szenerie. Plötzlich wurde Nicole Blavette von Panik erfasst, als sie das große Messer
in der Faust der Ältesten blitzen sah. Sie schrie aus Leibeskräften, doch niemand hörte sie in der Einsamkeit
der Nacht.
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68: Mörderbäume
Erzählt mir nichts vom alten Achaz! Fünfundzwanzig grauenvolle Jahre habe ich im Geisterwald im Banne jenes
Ungeheuers gelebt. In meinen Augen ist Achaz die schrecklichste Kreatur, die je über diese Erde gewandelt ist.
Oh, wie habe ich den Tag verflucht, als abergläubische Dorfbewohner mich, den ausgesetzten Findling, zu dem
Alten brachten. Ich war ein Säugling, und ihm wehrlos ausgeliefert. Er erzog mich in seinem Sinn, und ich
bin davon überzeugt, dass er mich schon damals für den furchtbarsten seiner furchtbaren Pläne auserkoren
hatte. Ich habe bei ihm gelebt, ich kenne ihn wie kein anderer. Heute versuchen gelehrte Professoren, die
Rätsel um den alten Achaz und seinen Zauberwald zu lösen. Ich aber sage, lasst diese Dinge ruhen, lasst sie
um Gottes willen ruhen! Ich will nicht mehr mit Gelehrten über jene Dinge sprechen, nicht mit Geistlichen
und Reportern, mit überhaupt niemanden. Erzählt mir nichts vom alten Achaz! Ich will ihn vergessen ...
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69. Henker aus dem Totenreich
Ryan O`Canwell erwachte. Er lag auf dem Fußboden, sein ganzer Körper schmerzte und sein Kopf dröhnte zum
Zerspringen. Es dauerte eine Weile, bis die Erinnerung wiederkehrte. Dann aber setzte er sich auf und sah
sich um. Ein Bild des Grauens bot sich ihm. Das Zimmer war ein Schlachtfest, die Möbel umgestürzt und
zerschlagen. Blut hatte den Teppich getränkt. In diesem Tohuwabohu lagen zwei grässlich zugerichtete
menschliche Körper. Der Henker aus dem Totenreich hatte wieder zugeschlagen ...
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66: Die Armee des Toten
Auf heimtückische Weise wird der reiche Hilario Mendez von seinen eigenen Verwandten umgebracht. Noch im Tode
gelingt es ihm, mit dem Bösen einen Pakt zu schließen, um sich auch nach seinem Tode noch an den Mördern
rächen zu können. Mit Hilfe seiner wertvollen Sammlung, einer riesigen Armee Zinnsoldaten, kehrt er aus dem
Jenseits zurück und beginnt einen mörderischen Rachefeldzug...
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67. Teufelsratten
Auf den Bewohnern von Falkenbach lastet der Fluch einer im Mittelalter von dem Landvogt Karl von Falkenberg
unschuldig hingerichteten Frau. Die Rattenhexe wird zur furchtbaren Vollstreckerin. Ihre Rache reicht bis in
unsere Tage. Vier junge Menschen - Urlauber - sind die ersten, die das zu spüren bekommen, weil jeder, der
die verfallene Burgruine betritt, sich vor den Teufelsratten in acht nehmen muss. Eduard Falkberg ist einer
der letzten direkten Nachkommen - aber auf die schiefe Bahn geraten. Der Bankräuber jagt über die Autobahn,
erschießt einen Tankwart und verfällt der Stimme der Unsichtbaren, die ihn nach Falkenbach lockt ...
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